Zoe beliebtester Stromer Deutschlands

2020 wird zum Wendejahr der Autoindustrie. Doch E-Modelle made in Germany liegen in der Gunst der hiesigen Kunden aktuell hinten, auch weil VW und Co. die Nachfrage unterschätzt haben.

Werbe-Halligalli von Renault mit Elektronmodell Zoe vor dem Berliner Olympiastadium (Foto: Renault)

Zwar wurden im vergangenen September gut 21 000 reine Elektroautos in Deuschland zugelassen, zweieinhalbmal so viel wie vor einem Jahr. Profitieren konnnten davon jedoch an vorderster Front ausländische Hersteller. Am beliebesten bei den deutschen Kunden war der Kleinwagen Zoe des französischen Renault-Konzerns gefolgt von der E-Limousine Tesla aus den USA. Der neue E-MIttelklassewagen ID.3 von VW, den es erst seit kurzem zu kaufen gibt, landete auf Platz drei. Die Ursache für das schlechte Abschneiden der deutschen Anbieter seien die nach wie vor „sehr wenigen Modelle im günstigen Segment“, sagt Stefan Bratzel, Chef des Centers of Automotive Management in Bergisch-Gladbach bei Köln. Diese Lücke in der Modellpalette sei ein „Einfallstor für Konkurrenten“ aus dem Ausland .

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