Trump widerlegt: Rotoren keine Vogelfalle

„Windräder töten alle Vögel“, behauptete US-Präsident Donald Trump im letzten TV-Duell vor der Präsidentenwahl. Eine Studie für Dänemark widerlegt jetzt das Märchen.

Vogelschutzegebiet nahe Windpark
Vogelschutzgebiet: Tiere umfliegen die Rotoren Quelle: anaterate on Pixabay

Nicht nur der Amtsinhaber in Washington, auch Windradgegner und manch gut meinender Naturschützer mobilisieren seit einiger Zeit die Öffentlichkeit gegen den Bau neuer Windturbinen mit dem Argument, ihre mächtigen Rotorblätter würden massenhaft Vögel erschlagen. Drei renommierte skandinavische Umweltberatungen kommen nach mehrmonatigen Untersuchungen zu einem anderen Ergebnis: Sie fanden rund um die Windräder des Windparks Klim Wind Farm in Jütland, der in unmittelbarer Nähe zu einem Vogelschutzgebiet liegt, nur ganz wenige Überreste getöteter Vögel. Die dort lebenden Gänse und Kraniche seien „erstaunlich gut darin, die Turbinen zu umfliegen“, resümiert der Chefbiologe des schwedischen Stromkonzerns Vattenfall, Jesper Keyd Larsen. Das Unternehmen hat die Studie, an der auch engagierte lokale Vogelkundler beteiligt waren, in Auftrag gegeben. Mehr: Renew Economy