„Jurassic Parc“ für Riesenechsen

In Indonesien gibt es Streit um eine geplante neue Touristenattraktion: ein weiteres Schutzgebiet für Warane auf der Inselgruppe Komodo.

70 Kilogramm schwere Raubtiere und Aasfresser – Warane auf der indonesischen Insel Komodo (Foto: janwinkler/pixabay)

Ein geplanter neuer Nationalpark für Warane auf dem indonesischen Insel-Archipel Komodo hat zu Auseinandersetzungen zwischen der Regierung auf der Hauptinsel in Jakarta und Umweltschützern geführt. Das Areal soll den Namen „Jurassic Park“ erhalten, in Anlehnung an Hollywoods gleichnamigen Dynosaurier-Kassenschlager von Stephen Spielberg 1993. Während Präsident Joko Widodo mit dem 5,7 Millionen Euro teuren Projekt auf 1,3 Hektar einen neuen Touristen-Hotspot neben Bali aufziehen will, sehen Kritiker darin einen Widerspruch zu den bisherigen als sanften Tourismus deklarierten Schutzgebieten für die Riesenechsen.

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Mehr: Berliner Zeitung