Deutsch-französische Synthese

Die Autozulieferer Elring-Klinger aus Baden-Württemberg und Plastic Omnium bei Paris wollen gemeinsam Komponenten für Wasserstoffantriebe bauen.

Der Zylinderkopfdichtungshersteller Elring-Klinger aus dem schwäbischen Dettingen und der Kunsttoffspezialist Plastic Omnium aus Levallois-Perret bei Paris haben ein Gemeinschaftsunternehmen namens Ekpo Fuel Cell Technologies gegründet, um im Verbund sogenannte Stacks für Brennstoffzellen herzustellen. Das sind Pakete von Zellen, die Wasserstoff zu Wasser verbrennen und auf diese Weise Strom erzeugen, der Elektromotoren antreibt. Wenn der Wasserstoff von grünen Energiequellen stammt, entsteht dabei kein klimaschädliches Kohlendioxid. Die Brennstoffzellen sollen zunächst in Nutzfahrzeugen und später auch in Personenwagen zum Einsatz kommen. Beide Unternehmen versprechen sich davon einen Umsatz in der Größenordung von schätzungsweise 700 Millionen bis einer Milliarde Euro Umsatz bis 2030 und wollen jährlich rund 100 Millionen Euro investieren.

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Sogenannte Stacks einer Brennstoffzelle (Foto: NASA)

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