Umweltsünder wollen Geld vom deutschen Staat

Der umstrittene Ferienschiffsbetreiber Aida spricht mit der Bundesregierung über Zuschüsse wegen Corona in dreistelliger Millionenhöhe.

Die Kreuzschifffahrtsgesellschaft Aida will vom deutschen Staat Zuschüsse zum Ausgleich für Einnahmeausfälle durch die Coronakrise.“Wir sind mit dem Bund im Gespräch über die Gewährung von Krediten in mittlerer dreistelliger Millionen-Euro-Höhe“, sagte Aida-Chef Michael Thamm der „Welt am Sonntag“. Das Bundeswirtschaftsministerium äußerte sich nicht.

Aida ist ein Ableger des weltgrößten Kreuzfahrtanbieters Carnival aus den USA und nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland. Die Branche steht in der Kritik von Umweltschützern, da ein einziges Kreuzfahrtschiff zum Beispiel so viel Schwefeldioxid ausstößt wie 376 Milllionen Pkw.

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