E-Auto-Ladestationen
Ansturm auf privaten Anschluss

Die staatliche Förderung hat einen Boom bei der Nachfrage nach der sogenannten Wallbox ausgelöst: In der ersten Woche beantragten 94 000 Deutsche die 900 Euro Zuschuss, um ein elektrisches heilig’s Blechle künftig auch in den eigenen vier Wänden aufladen zu können.

Wandladegerät des sauerländischen Steckerherstellers Mennekes (Foto: Mennekes)

Allein in der ersten Stunde trafen 16 000 Anträge ein, am Ende der ersten Woche waren es 94 000, teilweise gingen die Server der staatlichen Förderbank KfW in die Knie. Offenbar bereiten sich die Deutschen Autofahrer darauf vor, künftig vermehrt elektrisch loszudüsen. Diesen Schluss lässt der Run auf die 900 Euro zu, die der Staat über die KfW seit dem 24. November dazu gibt, wenn jemand bei sich zu Hause eine Ladestation für die Batterie seines E-Mobils installiert.

Für die Wandladestation, auf Pseudo-Englisch: Wallbox, gibt es den Zuschuss, wenn sie eine Ladeleistung von elf Kilowatt erbringt und eine intelligente Steuerung besitzt. Die Preise für die Geräte schwanken stark und reichen von unter 1000 bis über 2000 Euro.

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