Batterien
Wird der Saft knapp?

Bekommt Tesla Probleme mit der Akku-Versorgung seiner Brandenburger Fabrik? Muss der E-Auto-Bauer zum Produktionsstart auf seine neue Plattformtechnik verzichten?

Tesla - abhängig von Zulieferern?
Tesla – abhängig von Zulieferern? (Blomst/Pixabay)

Tesla steuert in der Produktionsplanung für das geplante Model Y aus der entstehenden Factory in Brandenburg offensichtlich um. Dies ergibt sich aus einem aktuellen Bericht von Reuters. Vermutlich wird die deutsche Fabrik zunächst mit Batteriezellen des koreanischen Herstellers LG Chem versorgt, der dafür seine Produktion in China verdoppelt.

Ursprünglich war geplant, das Brandenburger Werk zunächst mit den neuartigen 4680-Zellen aus dem Tesla-Betrieb im kalifornischen Fremont und später aus der kürzlich angekündigten Batteriefabrik am Ort zu versorgen. Doch gibt es bei Entwicklung der neuen Zellen wohl Anlaufprobleme. Die revolutionären 4680-Batterien zeichnen sich durch eine Sandwich-Konstruktion aus, die so stabil ist, dass sie die tragende Struktur des Fahrzeuges entlasten.

Sollte es nicht gelingen, bis zum geplanten Start im Sommer 2021 hinreichend 4680er Zellen für die Produktion des Model Y herzustellen, müsste Tesla nach Meinung von Experten die Konstruktion des Fahrzeugs – zumindest für den Anfang – grundlegend verändern.

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