Insektensterben
Was der Mensch schädigt, kann er auch heilen

Nach dem Klima nun auch die Insekten: Allen Leugnern sei gesagt, dass der Mensch für die krisenhaften Veränderungen verantwortlich ist. Das zeigt die bisher größte Untersuchung zu der Verringerung der Artenvielfalt bei den Kerbtieren. Doch Abhilfe ist möglich.

Lust auf Lupinen: Fehlen die Blumen, fehlen die Insekten (Foto: Ralph Klein / pixabay)

Die Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, kurz PNAS, ist eine der angesehensten Wissenschaftspublikationen der Vereinigten Staaten. In ihr haben jetzt 56 Wissenschaftler in elf Studien zusammengetragen, weshalb immer mehr Insekten sterben. Fazit: Es liegt am Menschen, der dies aber auch verhindern kann.

Unterm Strich malträtiert die Krönung der Schöpfung das Kleinstgetier von der Ameise bis zur Zweigestreiften Quelljungfer auf fünf besonders schädliche Weisen: durch internsive Landwirtschaft, unkontrollierte Waldrodungen, Verschmutzung von Gewässern, zu viel Beleuchtung sowie Erderwärmung durch fossile Brennstoffe und klimaschädliche Abgase.

Doch der massenhafte Insektentod lässt sich verhindern, zeigen die Wissenschaftler. Dazu trügen zum Beispiel der Verzicht auf Pestizide oder ein verringerter Einsatz bei, aber auch die Renaturierungsversuche auf verschandelten Flächen.

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