Haus und Herd
Tipps für umweltbewusste Hausfrauen und -männer

Die großen Umweltsünder, von den Energie- bis zu den Autokonzernen, schieben ihre Schuld gern auf die Verbraucher ab. Das ist falsch und ungerecht. Doch gibt es Möglichkeiten, auch in der Küche einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Selbst viel Kleinklein ergibt viel.

Essbesteck aus Bambus (Foto: Bluefox)

Jute- statt Plastikbeutel, Gemüsenetz statt Kunststoffolie – beim Einkauf ist es inzwischen leicht, die Umwelt zu schonen. Doch auch nach dem Auspacken, in der Küche und bei Tisch, lässt sich nachhaltiger walten. Die Palette der Alternativen zu konventionellem Zier- und sonstigem Rat ist bunt und umfasst alle Materialien, die nachwachsen, ohne extremem Energieaufwand herstellbar oder ricycle- beziehungsweise kompostierbar sind.

Besonders in Mode sind Haushaltsutensilien aus Bambus. Die Verwendung des ebenso leichten wie stabilen Werkstoffs reicht von der mehrfach nutzbaren und supersaugfähigen Küchenrolle über Essbesteck bis zum Vorratsgefäß. Nicht minder vielfältig sind die Ersatzmöglichkeiten für Plastikfolien und ähnliche Helfer. Bienenwachstücher sind beispielsweise ideal, um übrige Speisen in Schälchen zu packen, abzudecken und ihm Kühlschrank aufzubewahren. Sie entfalten sogar eine antibakterielle Wirkung , sind einfach zu reinigen und lassen sich wiederverwenden. Weil sie in Deutschland hergestellt, entfällt auch der Transport um den halben Globus.

Dass Umweltfreundliches und Zurück zur Natur auch eine Weide fürs Auge sein kann, zeigte der diesjährige Ecodesign-Preises. Prämiert wurde unter anderem eine ästhetisch besonders gelungene Präsentation von Samen alter Obst- und Gemüsesorten, die durch die Massenware in den Supermärkten in Vergessenheit geraten sind.

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