Tierschutz
Auf dem Elektromotorrad zu den Elefanten

In Südafrika sollen Ranger künftig auf dem Elektromotorrad Jagd auf Wilderer machen, die es auf geschützte Tiere abgesehen haben. Das geländegängige Gefährt in Tarnfarbe kommt aus Schweden und ist ebenso lautlos wie abgasfrei.

Auf leisen Reifen den Wilderern auf der Spur: E-Motorrad der schwedischen Firma Cake (Foto: Cake)

Es ist ein Gemeinschaftswerk von Cake und dem Southern African Wildlife College (SAWC). Der Elektromotorradhersteller aus der schwedischen Hauptstadt Stockholm und die gemeinnützige südafrikanische Organisation haben sich zusammen getan, um besser Wilderer zu stellen. Ergebnis ist ein Elektromotorrad, mit dem Ranger sich künftig fast geräuschlos Tierfrevlern nähern können, die es etwa auf Elefanten oder Nashörner abgesehen haben.

Wertvolle Hilfe für die Wildpolizisten

Das geländegängige Gefährt in Tarnfarbe trägt den Namen Kalk AP und steht für „Anti-Poaching“, also „Gegen Wilderei“. Das SAWC hat mehr als 18 000 Personen aus 56 Ländern für die Arbeit in 127 afrikanischen Naturparks ausgebildet. Die können das Wildpolizeifahrzeug gut gebrauchen. Illegale Jäger töten in Afrika jedes Jahr rund 35 000 Elefanten wegen des Elfenbeins und haben das Spitzmaulnashorn wegen ihres Horns an den Rand der Ausrottung gebracht.

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