Stecker-Solargeräte
Ein Jahr Strom für den Kühlschrank

Befestigen, Stecker rein, Strom gewinnnen – auch Mieter und Eigentumswohnungsbesitzer können Elektrizität mit Hilfe der Sonne erzeugen. Was die sogenannten Stecker-Solargeräte für Balkon und Terasse bringen.

Montagefertiges Stecker-Solargerät: Klimaschutz im Kleinen (Foto: Jinko Solar)

Sie gelten nicht als Anlage, sondern als Strom erzeugende Haushaltsgeräte: sogenannte Stecker-Solargeräte, auch unter den Namen Mini-Solaranlage, Plug & Play-Solaranlage oder Balkonmodule bekannt. Die Verbraucherzentrale hat zusammengestellt, was die simple Photovoltaik-Technik für Mieter und Eigentumswohnungsbesitzer, die keine Dachflächen für Solarzellen zur Verfügung haben, unterm Strich bringt. Ergebnis: Die kleinen Sonnenkraftwerke verdienen durch weniger Stromentnahme aus dem öffentlichen Netz ihre Anschaffungskosten in sechs bis neun Jahren. Die selbst produzierte Strommmenge reicht aus, um einen Kühlschrank ein Jahr zu betreiben. Dadurch werden in 20 Jahren, auf die es ein Gerät mindestens bringt, etwa 2,5 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden.

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Kein großer Aufwand

Die 300 bis 500 Euro teuren, meist ein Meter auf 1,70 großen Module mit einer Standardleistung von 300 bis 350 Watt sind einfach zu montieren. Es genügt eine herkömmliche Steckdose. Den erforderlichen Wechselrichter, der den Gleichstrom von den Solarzellen in Wechselstrom verwandelt, gibt es üblicherweise dazu. Befestigt werden die Geräte etwa an der Balkonverkleidung oder an der Hauswand. Ausführliche Tipps gibt die Verbraucherzentrale.

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