Erneuerbare Energien
Bremsen beim Klimaschutz kostete 117 000 Jobs

Durch Einschränkungen beim Ausbau der Solar- und der Windenergie zugunsten der Kohle durch die Bundesregierungen unter Kanzlerin Angela Merkel gingen viele Arbeitsplätze in Deutschland verloren.

Arbeitsplatzvernichterin Merkel: Negative Bilanz bei Jobs im Bereich erneuerbarer Energien (Foto: Jonas Schmidt /pixabay)

In ihren 16 Jahren als Bundeskanzlerin hat die langjährige CDU-Vorsitzende Angela Merkel zahlreich Jobs in der aufstrebenden Industrie rund um die erneuerbaren Energien vernichtet. Grund waren unter anderem Bremsmanöver insbesondere beim Ausbau der klimafreundlichen Stromererzeugung. Insgesamt gingen dadurch in Deutschland 117 000 Jobs verloren.

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Weniger Vergütung, mehr Bürokratie

So beschäftigte die Solarindustrie in Deutschland 2011 noch 156 700 Menschen. 2019 waren es nur noch 51 700. Zwar gab es in der Branche schwere Managementfehler und harten internationalen Wettbewerb. Den Garaus machte vielen Anbietern jedoch die drastische Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom durch die schwarz-gelbe Koalition 2011. Vergleichbares spielte sich bei der Windenergie ab. Auf dem Höhepunkt im Jahr 2016 arbeiteten in der Produktion, Installation und Wartung von Windkraftanlagen an Land 134 700 Personen und 28 700 auf See. Doch dann führte die schwarz-rote Koalition ein bürokratischen Ausschreibungsverfahren mit Deckelung des Ausbaus ein. Prompt gab es in der Windbranche 2019 nur noch 83 200 und 22 500 Jobs.

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