Meeresspiegel
NASA: Wo der Anstieg des Meeresspiegels schadet

Die US-Raumfahrtbehörde NASA macht erstmals Prognosen möglich, wo und wann der Anstieg des Meeresspiegels durch den Klimawandel weltweit für Überschwemmungen sorgen wird.

NASA-Projektion: Europa und US-Ostküste besonders betroffen (Abbildung: NASA)

Schon länger schwadronieren deutsche Urlauber, irgendwann einmal könnte es für ihr beliebtes Ferienland heißen: Holland unter. Ob und wann der Anstieg des Meeresspiegels durch die Erderwärmung aufgrund des Klimawandels tatsächlich die Niederlande unter Wasser setzen wird, lässt sich jetzt erstmals prognostieren. Dazu hat die NASA ein interaktives IT-Werkzeug entwickelt.

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Informationen für Entscheider

„Neu an dem Tool ist, dass wir damit allen einschlägig Interessierten ermöglichen, das aktuelle Wissen des Internationalen Klimarats und der NASA über den Klimawandel auf leicht zugängliche und benutzerfreundliche Weise verbreiten unter Beibehaltung wissenschaftlicher Integrität,” so Nadya Vinogradova Shiffer, Leiterin des für den Anstieg des Meeresspiegels zuständige Wissenschaftlerteam der NASA.

Rechtzeitige Gegenmaßnahmen

Ziel ist es, rechtzeitig Maßnahmen gegen drohende Überflutungen zu ergreifen. „Diese Informationen sind Ausschlag gebend“, so Schiffer, „um die Widerstandsfähigkeit von Ländern mit viel Bevölkerung an der Küste zu steigern, deren Infrakstruktur und Wirtschaft vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen sein wird.“

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