Ein E-Flitzer für jede noch so kleine Parklücke

Das polnische Start-up Triggo ist so weit, seinen Elektro-Zweisitzer in Serie zu produzieren. Gedacht ist das neue E-Fahrzeug mit verstellbarer Spurbreite für enge Altstädte und verstopfte Straßen in Megacities.

E-Winzling Triggo aus Polen: Start der Serienproduktion möglich (Foto: Triggo)

Rafal Budweil ist der Chef und Gründer von Triggo. “Wir haben die Arbeiten an der Vorproduktionsversion von Triggo Anfang dieses Jahres abgeschlossen und vor kurzem unser Angebot für die Lizenzierung des Fahrzeugs vervollständigt, so dass wir bis 2021 mit der Serienproduktion beginnen können”, sagt der Unternehmer aus Lomianki westlich von Warschau. “Wir freuen uns sehr über die Fortschritte, die wir mit dem Triggo gemacht haben. Wir begrüßen außerdem das anhaltende Interesse von führenden internationalen Automobilkonzernen, die die Vorteile unseres Produkts erkennen und nach innovativen Lösungen zur Verbesserung der städtischen Mobilität suchen”.

ANZEIGE
Austauschbare Batterie

Die frohe Werbebotschaft gilt dem gleichnamigen Elektroflitzer, den das polnische Start-up jetzt offenbar bis zur Marktreife und Produktion in Serie entwickelt hat. Der Triggo ist neben dem Twizy des französischen Autokonzerns Renault, der Elektro-Isetta namens Microlina des Schweizer Herstellers Micro sowie dem e.Go des Aachener Maschinenbauprofessors Günther Schuh ein weiterer fahrbarer Winzling. mit Elektromotor, der die Mobilität in den Metropolen verändern soll. Das Auto verfügt über eine austauschbare Batterie, wodurch Ladeunterbrechungen überflüssig werden und die Abhängigkeit von eine Ladestation verringert wird. Die geschlossene, zweisitzige Kabine, in der Fahrer und Beifahrer hintereinandersitzen, besitzt zudem Multimedia- und Komfortfunktionen, eine Bluetooth-Verbindung sowie eine Klimaanlage. und Klimaanlage. Und die Spurenbreite ist veränderbar, um auch durch schmale Alstadtgassen zu passen.

2,6 Meter kurz, 3,5 Meter Wendekreis

Der schnittige Sonderling aus Polen ist mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 90 Kilometer pro Stunde für das Fortkommen in den Megacities in Amerika, Asien, China und Russland gedacht, in denen die Autos im Schnitt sowieso auf kaum mehr als 20 Kilometer pro Stunde kommen. Dank seines Wendekreises von 3,5 Meter soll der 2,6 Meter kurze Miniflitzer sich durch die Dauerstaus durchmogeln können und in jede noch so kleine Parklücke passen. Als Preis kursiert ein Betrag von 6 900 Euro durchs Netz.

Mehr: EFAHRER

2 Trackbacks / Pingbacks

  1. Nach dem Ikea-Prinzip: Elektroauto als Selbstbausatz
  2. Aus für Bikes mit Knallantrieb ist nur eine Frage der Zeit

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*