Kein schmutziger Strom unter dieser Nummer

Die in Deutschland tätigen Telekommunikationsgesellschaften haben sich aufgemacht, nur noch mit Strom aus klimafreundlichen Quellen zu arbeiten. Nun prescht auch der hiesige Branchenzweite in Richtung 100 Prozent.

Vodafone-Logo: Ein Herz für grünen Strom (Foto: Vodafone)

Die Deutsche Telekom deckt ihren Strombedarf seit Jahresbeginn konzernweit, also in den USA und Europa, nach eigenen Angaben rechnerisch ausschließlich aus erneuerbaren Quellen. Auch der spanische Wettbewerber Telefónica, der hier zu Lande mit der Mobilfunkmarke O2 unterwegs ist, nennt sich in dieser Hinsicht seit Anfang des Jahres komplett “grün”. Nun will das der hiesige Branchenzweite ebenfalls tun und vom 1. Juli in Europa nur Strom beziehen, bei dessen Erzeugung kein klimaschädliches CO2 anfällt. Verbraucht wird der grüne Strom im Mobilfunk, im Festnetz sowie in Rechenzentren, Büros und Shops. In Deutschland sei dies schon seit dem vergangenen Jahr so, nun stünden zwölf weitere europäische Staaten an, etwa Italien, Spanien und die Türkei. In Afrika und Indien solle die Umstellung bis 2025 erfolgen.

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Ausgleich auch mit Beteiligungen an Klimaschutzprojekten

Dort, wo es noch nicht ohne schmutzigen Strom geht, etwa in dem einen oder anderen Shop, kaufen die Telekommunikationskonzerne sogenannte Erneuerbare-Zertifikate. Das sind Nachweise, dass der CO2-Ausstoß mit Klimaschutzprojekten ausgeglichen wird. Die dabei erzielten CO2-Einsparungen dürfen in die unternehmenseigene Klimabilanz eingerechnet werden.

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