Monat: Mai 2021

Opel
Der Manta kommt wieder, elektrisch. Mit Fuchsschwanz?

Über 30 Jahre nach seinem Ableben soll das Kultauto als emissionsfreier Stromer wieder auferstehen. Die Fan-Gemeinde ist starr vor Glück über die angedachte Wiederbelebung des Proll-Vehikels. Opel-Chef Michael Lohscheller zufolge scheint „Deutschland auf den Manta zu warten“. Ob der berühmte Fuchsschwanz zur Serienausstattung gehört, steht noch nicht fest.

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Entsorgung
Ende des Kriegs um Moneten, Müll und Wasser

Nach monatelangem Übernahmekampf haben sich Frankreichs Umweltgiganten Veolia und Suez geeinigt. Suez geht bis auf das französische Geschäft und einige Auslandsaktivitäten an Veolia über. Für den Rumpfkonzern bleibt noch ein jährliches Umsatzvolumen in Höhe von 6,7 Milliarden Euro. Die neue Veolia wächst hingegen um elf Milliarden Euro Jahresumsatz: Mit der Fusion etabliert sie sich als globaler 37-Milliarden-Konzern. Doch die Gewinner des innerfranzösischen Wirtschaftskriegs sind, so scheint es, deutsche Entsorger.

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Öko-Energie
Die Sonne ist erste Wahl unter den Erneuerbaren

Auch nachhaltige Energien stehen der Menschheit nicht unbegrenzt zur Verfügung. Ganz gleich, ob Windparks, Sonnenpaneele oder Geothermie – der Mensch entnimmt Energie, die ursprünglich unangetastet blieb. Schweizer Forscher haben nun durchgerechnet, in welchen Größenordnungen die einzelnen Kraftquellen zur Verfügung stehen und wie weit der Mensch sie anzapfen kann, ohne die Grenzen der Belastung zu überschreiten. Ihr Resümee: Die Sonne macht’s.

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Forschung
Neuer Nano-Chip spart Energie, die für 43 Millionen Haushalte reichen würde

Der Digital-Gigant IBM hat den ersten Chip mit 2-Nanometer-Technik entwickelt. Bislang waren die kleinsten vermarktbaren Chips fünf Nanometer groß. Mit der Technik können 50 Milliarden Transistoren auf der Fläche eines Fingernagels untergebracht werden. Die Akkulaufzeit von Mobilgeräten könnte sich bei Einsatz des Chips vervierfachen. Aufgrund ihrer Schnelligkeit eröffnet der Wunderchip auch dem autonomen Fahren neue Perspektiven.

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Wachstumskritiker Nico Paech

Postwachstumsökonomie
„Wenn die materiellen Ansprüche nicht reduziert werden, kann die menschliche Zivilisation nicht überleben“

Der Wachstumskritiker Niko Paech propagiert ein Wirtschaftsmodell, dass durch radikalen Verzicht im globalen Maßstab ein gutes Leben für alle ermöglichen soll, ohne die Ökosphäre zu ruinieren. Er kritisiert die Energiewende als zu kurz gesprungen, attackiert Technikgläubigkeit und will die bezahlte Arbeitszeit auf 20 Stunden begrenzen.

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Ostdeutschland
E-Autos haben in den neuen Bundesländern schweren Stand

Der Trend zum E-Vehikel geht an den Autofahrern zwischen Elbe und Oder vorbei. Kommen auf tausend Einwohner in Baden-Württemberg 9,6 Autos mit E-Antrieb, so liegt die Marktdurchdringung in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt nur bei 3,1. Der Grund dafür liegt jedoch nicht in einer traditionalistischen Grundhaltung der Autokäufer in den östlichen Bundesländern, sondern in der regional unterschiedlichen Vertriebs- und Infrastruktur.

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